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Fediverse - können soziale Netzwerke losgelöst von kommerziellen Interessen und im Einklang mit europäischen Gesetz funktionieren?

Soziale Medien sind unbestritten mittlerweile ein fester und gleichwohl auch wichtiger Bestandteil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Personen des öffentlichen Lebens, öffentlichen Stellen von Kommune bis EU ebenso wie von gemeinnützigen Verbänden und Vereinen oder Privatpersonen. Hierbei haben sich große US-amerikanische Technologiekonzerne wie Facebook oder Twitter über die Jahre mit ihren – zentralisierten - sozialen Netzwerken eine Monopolstellung aufgebaut. Das Fediverse möchte sich mit einem uns aus anderem Kontext bewährten Konzept den Monopolen entgegenstellen.

Interview mit Stephanie Henkel von dresden.network

Lukas Schieren: Wie bist Du persönlich auf das Fediverse aufmerksam geworden? Stephanie Henkel: Das erste Mal vom Fediverse gehört habe ich 2019 bei den Hochschulpirat:innen. Dort hat mich vor allem Dani vom Fedi überzeugt, er war es auch, der den ersten Vortrag über das Fediverse gehalten hat, den ich je gehört habe. Bis ich es selbst getestet habe, hat es aber ein wenig gedauert, weil ich mich lange nicht richtig für Social Media begeistern konnte.

Wahlhelfer:innen-Ehrenamt - eine Möglichkeit für junge Menschen an unserer Demokratie zu partizipieren?

Alle paar Jahre wieder stehen bei uns entweder in der Kommune, im Bundesland, im Bund oder in Europa Wahlen nach demokratischen Grundsätzen an. Damit bei diesen Wahlen die demokratischen Wahlgrundsätze eingehalten werden können, ist die Demokratie auf ehrenamtliches Engagement der wählenden Bevölkerung angewiesen. Kurz um: Wahlhelfer:innen sind für das ordnungsgemäße Durchführen von Wahlen in einer Demokratie absolut systemrelevant! Dies ist ein Erfahrungsbericht nach zwei Einsätzen als Wahlhelfer (Kommunal- und Bundestagswahl) - beide Male als Erstwähler.